Yongchunquan - die Yongchun Faust (Wing Chun)

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Das Yongchunquan ist eigentlich eher bekannt als Wing Chun. Die wahre Herkunft des Stiles ist leider nicht belegt. Eine der wahrscheinlichsten Legenden geht auf die Nonne Ng Mui, aus dem Shaolin Tempel zurück. Nach dem der Tempel durch Qing – Söldner niedergebrannt wurde, flüchtete Ng Mui nach Guang Sai. Dort traf sie auf Yim Yee und seine Tochter Yim Wing Chun. Als Dank für die Aufnahme in ihre Familie unterrichtete Ng Mui das Mädchen in ihrer Kunst. Da der originale Name mit dem Tempel in Verbindung stand und das sehr gefährlich war, mußte sich Ng Mui einen neuen Namen zulegen und so nannte sie ihr System nach ihrer Schülerin Wing Chun.
Eine andere Legende rankt sich um den buddhistischen Mönch Chiu Yuen, der Anfangs noch im Militär war, später jedoch Mönch wurde. Er brachte die Kunst des Wing Chun in den Süden, welche sich dort in den Untergrundbewegungen gegen die Qing - Regierung, schnell verbreitete.
Die jüngsten Forschungen besagen, dass der Stil nach der berühmten Wing Chun Tong – der Halle des ewig währenden Frühlings – des Shaolin Tempel benannt wurde. Wie auch immer der Stil entstanden ist, sein berühmtester Vertreter lebte wohl im 20. Jahrhundert und war Yip Man aus Fatshan. Jedoch erst durch seinen Schüler Lee Xiao Long (Bruce Lee) erlangte das Wing Chun seinen heutigen Ruhm. Lee trainierte mit Yip Man in seiner Jugend und lehrte den Stil dann später in Amerika seinen ersten Schülern. Als Bruce Lee zu einem internationalen Star wurde, nahm auch gleichzeitig der Bekanntheitsgrad des Wing Chun zu.
Das Wing Chun zeichnet sich durch seine schnellen Nahkampf-bezogenen Techniken aus, welche in einer Folge bis zum Ausschalten des Gegners durchgeführt werden. Der Stil bevorzugt hauptsächlich Hand- und Ellenbogentechniken und hat nur wenige Tritte.

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