Taijiquan – das Boxen der höchsten Verbindung

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Das Wort Taiji taucht zum ersten mal im “Buch der Wandlungen” in der Zhuo Dynastie auf. Dort heißt es: Wo sich Taiji befindet, dort ist Harmonie zwischen den beiden Elementen, dem Positiven und dem Negativen. Der Begriff bedeutet Vollkommenheit, das höchste Ziel und Einzigartigkeit. Das Taijiquan bekam seinen Namen von dem großen Kampfkunst - Meister Wang Zongyue, der in der Shanxi - Provinz lebte. Er benutzte als erster diesen Gedanken von den beiden gegensätzlichen Kräften, Yin und Yang, aus dem bereits erwähnten "Buch der Wandlungen", dem "I Ging". Über den Schöpfer des Stils gibt es jedoch sehr unterschiedliche Versionen. Einige behaupten, es war Zhang Sanfeng aus der Song Dynastie, andere behaupten es waren Han Gongyue und Cheng Lingxi aus der Liang Dynastie. Wieder andere behaupten, dass Xu Xuanping oder Li Daozi aus der Tang - Dynastie als Gründer des Stils in Frage kommen. Jedoch sind dies alles nur Vermutungen, die historisch nicht belegt sind. Die Forschungen des Wushu - Historikers Tang Hao besagen, dass die ersten Übungen auf die Chen - Familie aus dem Ort Chen Jia Gou, in der Henan Provinz, zurück gehen. Der erste belegte Choreograph des Taijiquan war Chen Wangting. Er war Gelehrter und Kampfkünstler zugleich. Chen vereinte sein Wissen über die beiden gegensätzlichen Kräfte Yin und Yang, mit seinem Wissen über die inneren Wege der Energie des Menschen und mit der Kampfkunst. Er benutzte Bewegungen von verschiedenen Boxstilen der damaligen Zeit, im speziellen den Qi Jiguang Stil, der zu den Langfauststilen gehört, für sein Taijiquan. Aus diesem Urstil entwickelten sich bedeutende Stile, die größtenteils bis in unsere heutige Zeit überlebt haben. Die bedeutendsten unter diesen sind wohl der Chen - Stil, der Yang - Stil, der Wu - Stil, der Wu - Stil nach Wu Yuxiang und der Sun - Stil.

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Meister

Großmeister Sun Lutang