KUNG FU - CHINESISCHE KAMPFKUNST

Die chinesische Kampfkunst ist ein fester Bestandteil der chinesischen Kultur und hat eine mindestens genauso lange Geschichte wie die chinesische Zivilisation selbst. In keinem anderen Kulturkreis gibt es eine so starke Verbindung zu den Kampfkünsten wie in China. Kultur und Kampfkunst haben sich in ihrer Entwicklung gegenseitig beeinflusst und geprägt. Es gibt eine fast unüberschaubare Anzahl an Stilen und Systemen. Hinzukommt eine noch größere Anzahl von Unterstilen und Schulen mit speziellen Eigenarten und Charakteristiken. Dies ist ein Ausdruck von sehr großem Einfallsreichtum und zeigt, dass es scheinbar unendlich viele Möglichkeiten gibt sich mit der Kampfkunst auseinander zu setzen.

Details zu unserem Kung Fu-Unterricht. pfeil

Ich habe Interesse an einer kostenlosen Probestunde. Hier registrieren. pfeil

Im Allgemeinen werden nördliche und südliche Kampfkunststile, Langfaust und Kurzfaust, sowie innere und äußere Stile und Systeme unterschieden. Es ist jedoch ratsam diese Einteilung nicht zu wörtlich oder als absolut unumstößlich zu verstehen. Sie ist eher als eine Art Orientierungshilfe anzusehen, da die Grenzen sehr fließend sind. Alle Stile und Systeme beinhalten verschiedenste Techniken und sind in den unterschiedlichsten Regionen Chinas zu finden. Es kann also vorkommen, dass nördliche Stile auch im Süden zu finden sind, Langfauststile kurze Techniken und Kurzfauststile lange Techniken benutzen, innere Stile können Merkmale äußerer Stile aufweisen und umgekehrt.

Heute unterscheidet man zwischen den traditionellen chinesischen Stilen und den modernen Richtungen der Kampfkunst, welche man besser als Kampfsport bezeichnen sollte, da diese sehr stark wettkampforientiert sind und in ihren Trainingsinhalten und Methoden an die westlichen Sportarten angelehnt sind. In den traditionellen Stilen wird immer eine ganzheitliche Entwicklung und Ausbildung angestrebt, im Sinne der Meisterschaft des Stils und der eigenen Person. Weitere Schwerpunkte sind die Anwendbarkeit der traditionellen Techniken in Kampf und Selbstverteidigung sowie die körperliche, mentale, gesundheitliche und vereinzelt auch spirituelle Entwicklung. Des Öfteren werden auch medizinische Kenntnisse vermittelt. Auch persönlichkeitsbildende Elemente in Form von ethischen und moralischen Unterweisungen sind ein fester Bestandteil.

Traditionelle Kampfkunst ist für alle Altersklassen und beide Geschlechter geeignet und kann je nach Zielsetzung als Freizeitbeschäftigung ausgeübt werden oder auch zu einer vollständigen Lebensweise werden.

Traditionelle chinesische Kampfkunst: Kungfu, Wushu oder Wuyi

Im Laufe der chinesischen Geschichte wurden verschiedene Begriffe für die Kampfkünste verwendet. Einige fungierten als Oberbegriffe, andere bezogen sich nur auf Teilgebiete. Wiederum andere Bezeichnungen waren territorial begrenzt oder wurden nur von bestimmten Bevölkerungsgruppen benutzt. Einige der bekanntesten Bezeichnungen sind: wushu, wuyi, guoshu, quanfa, jiji, shoubo, jiaoli. Die Meisten von ihnen sind veraltet oder wurden nur in bestimmten historischen Perioden benutzt, wie z.B. goushu, welches nur während der Zeit der Chinesischen Republik (1911 – 1949) benutzt wurde und so viel wie Nationale Kunst / Technik bedeutet. Die geläufigsten Begriffe für die chinesischen Kampfkünste sind wushu oder wuyi, sowie ein Begriff der im eigentlichen Sinne nichts mit der Kampfkunst zu tun hat, gemeint ist gongfu (kungfu).

Was bedeutet Wushu?

Der Begriff wushu setzt sich aus zwei Silben zusammen, aus „wu“ und „shu“. Das „wu“ besteht wiederum aus zwei Zeichen . . . .
Mehr dazu lesen Sie hier .....

Was bedeutet Wuyi?

Der Begriff „wuyi“ setzt sich ebenfalls aus zwei Silben zusammen, dem schon erläuterten „wu“ und der Silbe „yi“. Das „yi“ steht für . . . .
Mehr dazu lesen Sie hier .....


Was bedeutet Gongfu (Kungfu)?

Auch der Begriff „gongfu“ setzt sich aus zwei Silben zusammen. Zum einen ist es „gong“ und zum anderen „fu“. Beide Silben bedeuten . . . .
Mehr dazu lesen Sie hier .....